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23.06.2009 | General news
Gesamtenergieverbrauch 2008
Schweizer verbrauchten so viel Energie wie nie zuvor
734

Nie zuvor wurde in der Schweiz mehr Energie verbraucht als im Jahr 2008. Der Gesamtenergieverbrauch nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,1% zu und erreichte die neue Rekordmarke von 900'040 Terajoule. Wichtigste Gründe dafür waren die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kältere Witterung, die positive Wirtschaftsentwicklung sowie das anhaltende Bevölkerungswachstum.

Nachdem der Energieverbrauch während zwei Jahren rückläufig war, war die Zunahme im Jahre 2008 so hoch wie letztmals 1991 (+4,7%). Ein Verbrauchsanstieg war sowohl bei den Brennstoffen, den Treibstoffen sowie bei der Elektrizität zu verzeichnen. Die Brennstoffe Heizöl extra-leicht und Erdgas legten ebenso zu wie die Treibstoffe insgesamt. Einen starken Anstieg verzeichnete der Absatz von Dieselöl (+10%) und der Flugtreibstoffe (+6,9%), während der Benzinverbrauch leicht rückläufig war. Die Zunahme beim Elektrizitätsverbrauch betrug 2,3%. Einen zweistelligen Verbrauchsanstieg verzeichneten das Energieholz und die übrigen erneuerbaren Energien.

Trotz der Zunahme der Heizölpreise um rund 36% und der Erdgaspreise um 13% ist der Verbrauch dieser beiden Heizenergieträger 2008 angestiegen. Es zeigt sich damit, dass der Heizenergieverbrauch - zumindest kurzfristig - hauptsächlich durch die Witterung und nur geringfügig durch die Preisentwicklung der Brennstoffe beeinflusst wird. Zum hohen Gesamtenergieverbrauch trug auch die positive volkswirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2008 bei: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg um 1,6%.


> Download der Gesamtenergiestatistik 2008
> Überblick über den Energieverbrauch der Schweiz im Jahr 2008 (pdf, 192kb)
> Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Energie (BFE)


> Bericht




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23.06.2009 | General news
Gesamtenergieverbrauch 2008
Schweizer verbrauchten so viel Energie wie nie zuvor
734

Nie zuvor wurde in der Schweiz mehr Energie verbraucht als im Jahr 2008. Der Gesamtenergieverbrauch nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,1% zu und erreichte die neue Rekordmarke von 900'040 Terajoule. Wichtigste Gründe dafür waren die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kältere Witterung, die positive Wirtschaftsentwicklung sowie das anhaltende Bevölkerungswachstum.

Nachdem der Energieverbrauch während zwei Jahren rückläufig war, war die Zunahme im Jahre 2008 so hoch wie letztmals 1991 (+4,7%). Ein Verbrauchsanstieg war sowohl bei den Brennstoffen, den Treibstoffen sowie bei der Elektrizität zu verzeichnen. Die Brennstoffe Heizöl extra-leicht und Erdgas legten ebenso zu wie die Treibstoffe insgesamt. Einen starken Anstieg verzeichnete der Absatz von Dieselöl (+10%) und der Flugtreibstoffe (+6,9%), während der Benzinverbrauch leicht rückläufig war. Die Zunahme beim Elektrizitätsverbrauch betrug 2,3%. Einen zweistelligen Verbrauchsanstieg verzeichneten das Energieholz und die übrigen erneuerbaren Energien.

Trotz der Zunahme der Heizölpreise um rund 36% und der Erdgaspreise um 13% ist der Verbrauch dieser beiden Heizenergieträger 2008 angestiegen. Es zeigt sich damit, dass der Heizenergieverbrauch - zumindest kurzfristig - hauptsächlich durch die Witterung und nur geringfügig durch die Preisentwicklung der Brennstoffe beeinflusst wird. Zum hohen Gesamtenergieverbrauch trug auch die positive volkswirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2008 bei: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg um 1,6%.


> Download der Gesamtenergiestatistik 2008
> Überblick über den Energieverbrauch der Schweiz im Jahr 2008 (pdf, 192kb)
> Quelle: Medienmitteilung Bundesamt für Energie (BFE)


> Bericht




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