Auswirkungen der Klimaänderung auf die Wasserressourcen und Gewässer in der Schweiz

Abschlusstagung CCHydro 8. Juni 2012 – UniS, Bern
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Auswirkungen der Klimaänderung auf die Wasserressourcen und Gewässer in der Schweiz bis Ende Jahrhundert

Die Resultate des nationalen Klima- und Hydroprojekts CCHydro werden an der Abschlusstagung am 8. Juni 2012 in Bern der Öffentlichkeit vorgestellt.
Abschlussreferat: Bundesrätin Doris Leuthard


Die zurzeit vorliegenden Ergebnisse zeigen bis ins Jahr 2100, dass es in der Schweiz in allen Jahreszeiten viel wärmer, im Sommer trockener und im Winter eher feuchter wird. In den nächsten 90 Jahren ziehen sich die Gletscher weiter stark zurück und viele von ihnen verschwinden wohl ganz. Zudem steigt die Schneefallgrenze weiter an, führt zu einer Abnahme der Schneehöhe in tieferliegenden Gebieten der Alpen und daher zu einer früheren Ausaperung im Frühling. Dies führt zu räumlichen und zeitlichen Veränderungen des Wasserkreislaufs und hat grosse Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit in der Schweiz, gerade in Trockenzeiten.

Betroffen sein davon wird - neben der internationalen Rheinschiffahrt - eine Vielzahl von Stakeholdern der Energiewirtschaft, der Landwirtschaft, der Trinkwasserversorgung und des Tourismus. Für all diese Player sind die Resultate aus dem Projekt CCHydro entscheidend, um frühzeitig Veränderungen und Engpässe im hydrologischen Kreislauf zu erkennen und Anpassungsmassnahmen zu definieren und umzusetzen.



Patronat: BAFU, ProClim-, SGHL, CHy

Auskünfte:
Dr. David Volken
Projektleiter CCHydro
Bundesamt für Umwelt BAFU
Abteilung Hydrologie
CH-3003 Bern
+41 (0)31 324 79 27
david.volken@bafu.admin.ch

> Bericht und Präsentationen der Tagung




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