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30.03.2006 | General news
Energieperspektiven 2035/2050Bundesamt für Energie präsentiert erste Resultate Im Herbst 2003 hat das Bundesamt für Energie (BFE) damit begonnen, die Energieperspektiven bis ins Jahr 2035 zu erarbeiten. Die endgültigen Resultate werden voraussichtlich gegen Ende 2006 vorliegen. Sie werden die Grundlage für die politische Diskussion zur künftigen Ausgestaltung der schweizerischen Energie- und Klimapolitik bilden. Die bereits vorliegenden Resultate wurden am 28. März 2006 der Öffentlichkeit präsentiert. Energienachfrage und -angebot sind stark von der Entwicklung der Erdölpreise, des Wirtschaftswachstums, des Verkehrs und der Klimaerwärmung abhängig. Diese Daten, die den Energieperspektiven zugrunde liegen, sind mit Unsicherheiten behaftet. Daher basieren die Energieperspektiven des BFE auf einem Spektrum von möglichen Entwicklungen:
Für die Szenarien I und II liegen erste Resultate vor. Für das Szenario I steigt die Elektrizitätsnachfrage von 2003 bis 2035 um 24 Prozent. Für das Szenario II steigt die Stromnachfrage noch um 18 Prozent, wobei ab 2030 eine Stabilisierung festzustellen ist. Durch die Ausserbetriebnahme der bestehenden Kernkraftwerke und den Wegfall von langfristigen Bezugsrechten in Frankreich entsteht bis 2035 eine «Stromlücke» von gegen 17 Milliarden Kilowattstunden. Erneuerbare Energien sowie fossilthermische Produktion, ein neues KKW und neue Stromimporte können die Lücke bis 2035 füllen. Wenn es nicht gelingt, die Stromnachfrage deutlich zu verringern oder zusätzliche Produktionskapazitäten bereitzustellen, wird sich die Stromlücke nach 2035 erneut öffnen. Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie unter: Quelle: Bundesamt für Energie (BFE) > Energieperspektiven < back
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Für die Szenarien I und II liegen erste Resultate vor. Für das Szenario I steigt die Elektrizitätsnachfrage von 2003 bis 2035 um 24 Prozent. Für das Szenario II steigt die Stromnachfrage noch um 18 Prozent, wobei ab 2030 eine Stabilisierung festzustellen ist. Durch die Ausserbetriebnahme der bestehenden Kernkraftwerke und den Wegfall von langfristigen Bezugsrechten in Frankreich entsteht bis 2035 eine «Stromlücke» von gegen 17 Milliarden Kilowattstunden. Erneuerbare Energien sowie fossilthermische Produktion, ein neues KKW und neue Stromimporte können die Lücke bis 2035 füllen. Wenn es nicht gelingt, die Stromnachfrage deutlich zu verringern oder zusätzliche Produktionskapazitäten bereitzustellen, wird sich die Stromlücke nach 2035 erneut öffnen.
Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie unter:
www.bfe.admin.ch
Quelle: Bundesamt für Energie (BFE)