Workshop "Hochgebirge: Herausforderungen mit neuen Landschaften"

5. Symposium "Anpassung an den Klimawandel"
2832

Leitung:
Prof. W. Haeberli, Physische Geographie, Universität Zürich


Das Hochgebirge verändert sich in rasantem Tempo. Mehr und mehr werden imposante Gletscherlandschaften durch Landschaften von Fels, Schutt und Seen bei nur langsam aufkommender Vegetation ersetzt. Parallel dazu verändert sich auch die Wahrnehmung durch die Gesellschaft. Lange waren die leuchtend weissen Firne der Gletscher ein starkes und in der Werbung oft verwendetes Symbol für eine intakte Mensch-Umweltbeziehung. Die Vergänglichkeit dieses „ewigen Eises“ und ihre Signalfunktion hinsichtlich des schnellen globalen Wandels werden von einer breiten Öffentlichkeit erkannt. Die Wissenschaft liefert Zahlen, Prozessverständnis und Rechenmodelle, die einen wohl ziemlich realistischen Blick auf die wahrscheinliche Entwicklung der nächsten Jahrzehnte erlauben. Die Gletscher der Alpen könnten auch bei moderaten Klimaszenarien schon innerhalb weniger Jahrzehnte bis auf kleine Resten verschwinden. In den eisfrei werdenden Gebieten entstehen neue Seen. Der sinnvolle Umgang mit diesen Seen und den mit ihnen verknüpften Interessen der Gefahrenprävention, des Landschaftsschutzes, der Wasserversorgung, der Energieproduktion und des Tourismus, aber auch die Auseinandersetzung mit der Ästhetik der neu entstehenden Hochgebirgslandschaften sind eine Herausforderung für das Gebirgsland Schweiz.
> Workshop-Information PDF (85 kB)




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